In diesem Erfahrungsbericht möchte ich das Fazit aus zwei Fällen ziehen. Die eine Therapie, die von Claire, ist nach Angewandter InformationsMedizin erfolgt. Die zweite Therapie, die von Markus, erfolgte durch Hypnose. Lesen Sie selbst, was die Unterschiede sind:

Claire - Behandlung mit Angewandter InformationsMedizin (AIM)

Vorgeschichte

Als ich noch in der Ausbildung zur Hypnotiseurin war, erzählte mir eine Bekannte von mir, Claire, dass sie früher unter Panikattacken litt. Manchmal sei es so schlimm gewesen, dass sie tagelang das Haus nicht verlassen hatte und stattdessen Mann und Kinder für so alltägliches wie Einkaufen einspannen musste. Als Hausfrau und Mutter habe das stark an ihrem Ego genagt, aber wenigstens habe sie keinen Job gehabt, den man ihr der Krankheit wegen hätte kündigen können.

Auf meine Frage, was sie denn gegen die Angst unternommen habe sagte sie: „Verhaltenstherapie. Ein halbes Jahr lang habe sie sich langsam immer und immer wieder an Grenzen herangetastet und schliesslich gelernt, die Angst zu überwinden.”

Mich beunruhigen an dieser Erzählung bis heute zwei Dinge:

1. 6 Monate Therapiedauer – welcher Arbeitgeber macht so etwas mit? Wie viele Familien halten das durch?

2. „gelernt, die Angst zu überwinden“ – das heisst, die Angst ist nach wie vor da! Es gibt nur Strategien damit umzugehen.

Schon damals, nach 3 Tagen Hypnoseausbildung und abgeschlossener Ausbildung in Angewandter InformationsMedizin (AIM) war für mich klar: Das Resultat der 6-monatigen Therapie ist unbefriedigend, das MUSS einfacher, schneller, besser gehen! 

Therapie-Ablauf

Damals hatte ich mich mit Hypnose bei Claire noch nicht herangetraut, aber mit Angewandter InformationsMedizin hat sich Claires Angst absolut positiv verändert. Mit Claire habe ich eine Wasserübertragung gemacht. Hierzu wird das Problem (hier die Angst) sowie deren Ursachen eruiert und deren schwere mit der Einhandrute der dem Pendel festgestellt. Je nach Ausprägung wird dann mit unterschiedlichen Symbolen gearbeitet. Diese werden auf die linke Seite eines Zettels notiert. Zusätzlich haben wir positive Glaubenssätze ausgearbeitet und diese zusammen mit einem passenden Symbol auf die rechte Seiite des selben Zettels notiert. Dann wird ein Glas Wasser auf diesen Zettel – die Information – gestellt, damit das Wasser die Information aufnimmt und über das Trinken Wasser und Information in den Körper gelangen. 

In Claires Fall mussten die Symbole 8mal geändert werden, bis die Angst weg war. Die gesamte Behandlung dauerte zweieinhalb Monate, wobei Claire nichts tun musste, ausser täglich 3 Gläser informiertes Wasser zu trinken. Die Angst war weg.

Heute, über 2 Jahre später, hat sich gezeigt, dass die Information nicht 100% passend war. Claire hatte seither “drei Mini-Rückfälle”, wie sie es nennt. Dann kommt die Angst zurück, langsam und schleichend. Sobald Claire merkt was abgeht, trinkt sie wieder informiertes Wasser und die Angst ist nach spätestens zwei Tagen weg.

Für mich als Therapeutin ist dieses Resultat nur bedingt zufriedenstellend, für Claire aber ist das die Lösung. Für sie ist es absolut OK, halt hin und wieder informiertes Wasser zu trinken, denn sie hat seither nur noch ” Angst-Phasen” die sie leicht unterbrechen kann – keine tägliche Angst mehr.

 

Markus - Behandlung mit Hypnose

Vorgeschichte

Markus kam durch eine Empfehlung zu mir. Auch er hatte immer wieder damit zu kämpfen, dass er sich nicht aus dem Haus traute, aus Angst er könnte in der Öffentlichkeit eine Panikattacke erleiden. 

Bei Markus kamen verschiedene Ängste zusammen. Jede einzeln für sich kann man als klassische Objekt- oder Situationsbezogene Phobie bezeichnen. Soweit so gut. Wenn nun aber mehrere solche Objekte und / oder Situationen in Kombination auftauchten, kam es zur Panikattacke.

Therapie

Mit Markus hatte ich insgesamt 5 Sitzungen. Er ist damit „Rekordhalter“ was die maximale Anzahl Sitzungen für ein Thema anbelangt. Allerdings bestand dieses Thema auch aus sehr vielen einzelnen Steinchen.

In Markus‘ Fall habe ich Hypnose erstmalig mit AIM kombiniert. Das heisst, ich habe ihm jeweils eine Information für zwischen den Sitzungen mitgegeben und ausserdem eine Technik gezeigt mit der er in Stress-Situationen rasch, einfach und unauffällig den Stresspegel senken kann – zum Beispiel bei einer Bahnfahrt im übervollen Zug.

Markus war für mich einer der schwierigsten Fälle in meiner Praxis und für meine Verhältnisse ein „Langzeitpatient“. Trotzdem: Die 5 Sitzungen fanden innerhalb von 3 Monaten statt und am Ende war nicht nur die Angst das Haus zu verlassen weg, sondern das komplette Angst-Thema, inklusive der Angst vor der Angst gelöst.

Fazit

Wenn ich diese beiden Geschichten von Claire und Markus gegenüber stelle ist die Hypnose gegenüber der Verhaltenstherapie klar im Vorteil – zumindest in Sachen Soziophobie.
Trotzdem habe ich immer irgendwie das Gefühl, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, wenn ich AIM mit Hypnose vergleiche, denn einerseits sind die Techniken komplett unterschiedlich, andererseits bietet die InformationsMedizin bei Objekt bezogenen Ängsten einige Vorteile. Dazu mehr in einem späteren Bericht.

 

Schade ist aus therapeutischer Sicht, wie gesag, dass Claire mit ihrer Lösung vollauf zufrieden ist. Sie sieht keinen Bedarf, die Thematik endgültig aus der Welt zu schaffen. Noch nicht?

Nächste Events
  • Behandlungszeiten

    Montag – Freitag : 9:00 – 21:00h (Dienstags nur bis 17:00h)

    Samstag: 9:00 – 13:00h

    TERMINE NUR NACH VEREINBARUNG

  • Zahlungsmodalitäten

     

    Zahlungen für Termine bei mir in der Praxis erfolgen gegen bar, EC- oder Kreditkarte.
    keine Postfinance-Card

    Fernbehandlungen (insb. Tierkommunikation) werden auf Rechnung durchgeführt.

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