Rita und der ewige Drang Schokolade zu essen

Rita ist Ende 40, arbeitet teilzeit und ist glücklich verheiratet. Sie ist von der Kategorie „wohlgenährt“, aber nicht dick, trägt Kleidergrösse 40/42 und ist im Grossen und Ganzen mit sich zufrieden.

Seit ein paar Jahren ernährt sie sich vegetarisch und möglichst ausschliesslich von saisonalen, lokalen Bio-Produkten. Sie achtet auf wenig Zucker. Die Umstellung habe ihr gut getan, sagt sie, und seither gehe es ihr gesundheitlich gut. Eigentlich ist sie mit ihrer Ernährung zufrieden – wenn da nur diese elendige Schokolade nicht wäre…

Seit ihrer Ernährungsumstellung wurde Rita jeden Abend von einem inneren Drang zum Kühlschrank getrieben. Teufelchen und Engelchen diskutieren auf den Schultern, ob Rita nun standhaft bliebe oder nicht – dabei gewann Teufelchen nur allzu oft. So kam es, dass Rita, laut eigenen Ausssagen, fast jeden Abend eine ganze Tafel Schokolade verputzte. Manchmal sei es keine ganze, nur 4 von 5 Reiheli gewesen, weil ihr Mann ihr eines weg gegessen habe, scherzte sie. Und: wenn bei ihr doch einmal Engelchen die Diskussion für sich entschieden hätte, könnte sie sicher sein, dass ihr Mann ein Stückchen Schokolade hole. Spätestens dann sei Engelchen machtlos gewesen.

Der erste Schritt zu mehr Genuss und weniger Drang

Rita machte den ersten Schritt und buchte eine Hypnosesitzung bei mir.

Bei der Zieldefinition zeigt sich, dass Rita die Schokolade nicht komplett aus ihrem Leben streichen will. Sie wünscht sich nur, dass Engelchen und Teufelchen schweigen und sie ganz einfach nach einem Stückchen Schokolade aufhören könnte zu essen. Mit anderen Worten, sie wollte die Kontrolle zurück. Das war mein Auftrag.

So schickte ich Rita in Hypnose. In diesem Zustand tiefster Entspannung und gleichzeitig hoher Konzentration konnte Rita herausfinden, welches Gefühl dieses ewige Verlangen nach Schokolade auslöste. Es war wichtig für sie, dieses Gefühl bewusst wahrzunehmen und zu fühlen, denn nur ein gefühltes Gefühl kann losgelassen werden. Im nächsten Schritt suchten wir nach den Situationen im Alltag die dieses Gefühl auslösten. Nachdem nun alle Hintergründe und Auslöser bekannt waren, konnte Rita das Gefühl  von der Handlung und der Situation die es immer wieder auslöste trennen und auflösen. Dies war wohl der anstrengendste Schritt für sie, denn Gefühle zuzulassen erfordert eine Menge Mut.

Einige Wochen später sprach ich noch einmal mit Rita – ausserhalb der therapeutischen Tätigkeit – und fragte sie im Gespräch, wie es mit der Schokolade so laufe. Sie überlegte und suchte, aber sie konnte sich nicht an ihr letztes Stück Schokolade erinnern. Es lägen immer noch die gleichen Tafeln im Kühlschrank wie damals, als sie zur Hypnose gekommen sei. Eine davon sei sogar offen, angegessen von ihrem Mann, aber sie selbst habe keinerlei Bedürfnis nach Schoklade.

Und wenn Rita wieder ein Stück Schokolade isst?

Das schöne an dieser Therapiemethode ist die Tatsache, dass mit dem Erkennen und Auflösen von Ursachen und Auslösern auch das Suchtverhalten verschwindet. Rita muss also keine Angst haben rückfällig zu werden, auch wenn sie hin und wieder ein Stückchen Schokolade nascht.

Und Sie? Auch süchtig?

Hat Ihnen die Geschichte von Rita Mut gemacht? Möchten Sie auch wieder die Kontrolle über Ihr Essverhalten zurück gewinnen? Ja?

Dann machen Sie heute den ersten Schritt und buchen Sie Ihren Hypnose-Termin! Ich freue mich, wenn Sie bald Ihre eigene Erfolgsstory schreiben.

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