„Eine Therapie ersetzt niemals Erziehung.“


Das ist der erste Satz, wenn mich Hundebesitzer fragen, warum ihr Tier an der Leine zerrt.

 Bei der Kommunikation kann ich das „warum“ erfragen, die Erkenntnis alleine bringt aber nicht automatisch auch die Lösung. Ich frage deshalb viel lieber: „Tier, was brauchst du, um dich optimal zu verhalten?“ So zeigt sich sehr rasch ein Lösungsansatz. Dieses Bedürfnis zu decken kann entweder eine Therapie oder auch Arbeit für den Besitzer bedeuten. Nur wenn das Bedürfnis gestillt werden kann, wird das Problem gelöst.

Eine weitere klare Grenze – vor allem in Bezug auf die Therapie – ist die Natur. Die Beste Therapie kann keinen Gendefekt aufheben. Nichts desto trotz: Meine Erfahrung mit Mensch und Tier zeigt, dass für alle Krankheiten Hilfe möglich ist. Ich spreche nicht von Heilung. Ich spreche von Hilfe.